Weißt du das?

In welchem Land wird am meisten Tee angebaut?
Seit über 2000 Jahren wird in China bereits Tee angebaut und getrunken. Jährlich werden  mehr als 2 Million Tonnen Tee in China produziert! Die Chinesen trinken besonders gerne Grüntee oder duftenden Jasmintee. Insgesamt werden in China jährlich 550 Millionen Tassen Tee getrunken. Aufgebrüht wird der Grüntee in einer speziell chinesischen Teezeremonie in mehreren Schritten. Dabei werden die Teeblätter mehrfach mit heißem Wasser übergossen.

Wie kam der Tee nach Europa?
Ab dem 17. Jahrhundert transportierte die Britische Ostindienkompanie viele Säcke Tee mit großen Segelschiffen aus China oder Indien nach Europa. Später setzte man dafür wendige und besonders schnelle Segler, die „Tea-Clipper“, ein. Der heute sehr beliebte schwarze Earl-Grey-Tee wurde  übrigens zufällig erfunden. Der Legende nach vermischten sich bei stürmischer See ein Sack mit Tee und eine Lieferung von Bergamotten. Die Bergamotte ist eine Zitruspflanze und gab dem Tee dadurch seinen unverwechselbaren erfrischenden Geschmack.

Ist für alles ein Kraut gewachsen?
Schon seit Hunderten von Jahren wissen heilkundige Kräutersammler, kluge Klosterfrauen und gelehrte Mönche, dass viele Kräuter gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden können. Man gurgelt Salbeitee gegen Halsweh, hemmt Hautentzündungen  mit Kamillenblüten, trinkt heißen Lindenblütentee bei lästigem Reizhusten und vertreibt Bauchgrimmen mit Fenchel, Kümmel und Anis. 

Cerealien sind Getreideprodukte. Dieser Begriff wird als Überbegriff für Frühstücksflocken, Cornflakes oder Müsli verwendet. Welches Korn ist das?

Cornflakes werden aus entkeimtem Mais hergestellt. Er wird zu Mehl vermahlen, mit Wasser und weiteren Zutaten aufgekocht, flach gewalzt und geröstet.

Dinkel ist ein Urgetreide, welches bereits seit Jahrtausenden von Menschen als Nutzpflanze eingesetzt wird. Das Korn des Dinkels ist von einer Art Schutzhülle, dem sogenannten Spelz, ummantelt. Diese verleiht ihm eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Umwelt- und Wettereinflüsse, weshalb er vor allem im Bio-Anbau sehr geschätzt wird. Durch den höheren Gehalt an Proteinen, Spurenelementen sowie Mineral- und Ballaststoffen, stellt der Dinkel eine beliebte Alternative zum Weizen dar. Denn diese Nährstoffe sind sehr wichtig für die Funktionen in unserem Körper. Dinkel eignet sich hervorragend zur Herstellung von Backwaren, Brot und Brötchen. Dafür wird das Getreide in einer Mühle vermahlen und kann dann in Form von Mehl zum Backen verwendet werden.

Haferdrink ist ein rein pflanzliches Getränk, ohne Milchbestandteile.

Haferflocken sind immer Vollkornflocken – und damit sind Hafererzeugnisse ein wichtiger Bestandteil für die tägliche Ernährung. Sie enthalten zum Beispiel pflanzliches Eiweiß, Eisen, Magnesium, Vitamin B1 sowie Ballaststoffe. Hafer liefert lang anhaltende Energie und sättigt gut. Deshalb ist Hafer auch bei Sportlern so beliebt.

Honig ist ein echtes Naturprodukt, welches wir den fleißigen Bienen verdanken. Dabei fliegt die Biene von Blüte zu Blüte und sammelt den Nektar, der dann im Bienenstock zu Honig reift. Pro Tag macht eine Biene ca. 40 Ausflüge und besucht ca. 4000 Blüten! Honig ist besonders lecker auf Brot, im Müsli oder im Tee. Honig eignet sich aber auch hervorragend zum Kochen und Backen.

Was ist ein Wiederkäuer?

Kühe sind Wiederkäuer. Das bedeutet, dass sie ihr Futter zunächst fast unzerkaut herunterschlucken. Später legen sie sich hin und würgen das Futter wieder hoch und erst jetzt kauen sie es. Damit dies gut funktioniert haben Kühe vier verschiedene Mägen: Pansen, Netzmagen, Blättermagen und Labmagen. Jeder Magen hat eine eigene wichtige Aufgabe im Verdauungsprozess. Die so gewonnenen Nährstoffe gelangen dann mit dem Blut in das Euter. In den Milchdrüsen werden Nährstoffe und Wasser schließlich in Milch umgewandelt. Übrigens: Nur Kühe, die zuvor ein Kalb bekommen haben, geben Milch.

Warum ist die Milch weiß, wenn die Kuh grünes Gras frisst?

Milch besteht aus viel Wasser, aber auch aus Vitaminen, Milchzucker, Milchfett, Milcheiweiß und Mineralstoffen. Diese verschiedenen Bestandteile lenken die bunten Lichtstrahlen der Sonne, die auf die Milch fallen, ab. Deshalb sieht die Milch für uns weiß aus.

Milch hat´s in sich!

Hochwertiges Milcheiweiß fördert den Muskelaufbau.

Milchzucker (Laktose) hilft Mineralstoffe aufzunehmen, die wichtig für das Wachstum sind.

Milchfett liefert schnell Energie. Das gibt dem Körper Kraft für den Tag.

Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, darunter Vitamin B, D, Kalium, Magnesium, Jod und Calcium stecken in der Milch. Sie helfen dem Körper, sich zu regenerieren und sich wichtig für Stoffwechsel und Nervensystem.

Müsli wird aus Cerealien wie zum Beispiel Haferflocken und Milch, Joghurt oder Fruchtsaft angerichtet. Mit klein geschnittenem Obst der Saison, Nüssen oder Trockenfrüchten lassen sich immer neue Varianten zusammenstellen. Knusper-Müslis bestehen meist aus Getreideflocken, die mit Sirup crunchig gebacken werden.

Natürliches Mineralwasser ist vor vielen Jahren vom Himmel gefallen. Es sickert ganz langsam und in vielen hundert Jahren durch zahlreiche verschiedene Gesteinsschichten. Auf seiner langen Reise ins Innere der Erde wird es gereinigt und gefiltert, außerdem nimmt es wertvolle Mineralien und Spurenelemente auf, die für uns Menschen sehr wichtig sind. Das ist etwas ganz besonderes und deshalb darf es auch natürliches Mineralwasser genannt werden.

Porridge ist ein Getreidebrei, der aus Haferflocken oder Hafermehl und Wasser oder Milch gekocht wird. Meistens wird Porridge mit Sahne, Obst und Nüssen, Honig oder Zucker oder Sirup verfeinert. Porridge wird in Großbritannien, aber auch in anderen Ländern als warme Frühstücksmahlzeit verzehrt.

Rosinen sind getrocknete Weintrauben. Sultaninen sind besondere Rosinen und werden aus einer Weintraube gewonnen, die besonders süß und kernlos ist.

Rübensirup ist ein Naturprodukt und wird ausschließlich aus Zuckerrüben hergestellt. Er wird gerne als Brotaufstrich oder natürliches Süßungsmittel verwendet.  Er enthält keine Zusätze, Aromen oder Konservierungsstoffe und ist gluten- und laktosefrei. Im Zuckerrübensirup bleiben die  Inhaltsstoffe der Zuckerrübe erhalten, nämlich Eiweiß, Kohlenhydrate und Mineralstoffe.

Studentenfutter - woher kommt eigentlich dieser Name? Als Studentenfutter wird üblicherweise eine Mischung aus verschiedenen Nusskernen und einer Rosinenart bezeichnet. Über die Wortherkunft gibt es verschiedene Legenden. Vermutlich geht der Name auf eine Mischung aus Mandeln und Rosinen aus dem 17. Jahrhundert zurück. Mandeln waren seit jeher ein teures Produkt, sodass dieses Nahrungsmittel eher von finanziell gut gestellten Personenkreisen erworben wurde. Hierzu zählten damals auch viele Studenten, da ein Hochschulbesuch überwiegend der Oberschicht vorbehalten war. Diese verzehrten während ihres Studiums gerne eine Rosinen-Mandel Mischung, aus der sich dann später das Studentenfutter in seinen vielen Varianten weiterentwickelt hat.

Roggen ist eine in den gemäßigten Breiten verbreitete Getreideart aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Der Roggen für die PEMA Vollkornbrote stammt von Bauern aus dem Naturpark Fichtelgebirge. Roggen muß immer versäuert werden, damit man ein Roggenbrot oder Roggenmischbrot backen kann. Seit 2014 gibt es im Fichtelgebirge das erste und deutschlandweit einzige pädagogisch-poetische Informationszentrum für Roggenkultur, das ROGG-IN, das von der Fa. PEMA Vollkorn-Spezialitäten in Weißenstadt ins Leben gerufen wurde. Auf 300 m² im Inneren und ca. 1300 m² Außenbereich kann man das Thema „Roggen – das Gold der Region“ auf vielfältige Weise erleben. Der Roggen war einst das Hauptbrotgetreide im Fichtelgebirge. Das verhältnismäßig anspruchslose „Gold der Region“ sicherte die Brotversorgung der heimischen Bevölkerung, da es auf den kargen Böden ertragreich gedieh. Ein Besuch des ROGG-IN mit euren Eltern oder der ganzen Klasse lohnt sich in jedem Fall.